Mangelnde Qualität von TomTom Rider

Jetzt muss ich mal meinen Frust und meine Enttäuschung loswerden: Das TomTom schon bei der Rider 400 Generation ein Wasser-Problem hatte, ist ja hinreichend bekannt. Jetzt soll es aber Motorradfahrer geben, die die Eisdiele im Dorf alleine finden und das Navi nur benutzen, wenn es auf größere Touren geht. Da kann auch mal ein Gewitter aufziehen und es etwas regnen.

Nach der Blamage mit dem Rider 400 dachte ich zumindest, dass TomTom es endlich geschafft hat, ein Motorrad-(!)-Navi so zu bauen, das dieses auch wasserdicht ist. Aber offensichtlich nicht! Nach einer (!) Regenfahrt ist mein Rider 550 vollständig durchnässt und hängt in einer Bootschleife fest. Ein Zurücksetzen des Navi ist auch nicht möglich. Laut TomTom drei mal den Schalter drücken während die weiße Schrift angezeigt wird…wie denn bei einer Anzeigedauer von unter 1 Sekunde?

Haben die überhaupt irgendeine Form der Qualitätssicherung? Mit dieser Erfahrung muss ich jedem abraten, ein TomTom Rider zu kaufen!

Das Wasser im Gerät und die Bootschleife sind in dem kurzen Video dokumentiert

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4 Antworten zu Mangelnde Qualität von TomTom Rider

  1. Peter Weise sagt:

    Das klingt nicht sehr ermutigend, ein Navi, ein TomTom zu kaufen, eine Überlegung, der ich schon eine Weile aus verschiedenen Gründen nachgehe.

    U.a. ein Feuchtigskeitproblem und Hitzeproblem mit dem eigentlich wasserresistenten S9, dass ich auf Touren zum Navigieren verwende, sollte ich mich leiten lassen und nicht Kartelesen.

    Aber wie’s scheint, käme man dann, trotz mancher Vorteile gegenüber einer smartphonebasierten Navigation, vom Regen in die Traufe. Das möchte ich verständlicherweise nicht, zumal so ein Riderteil nicht eben billig ist.

    Wisedrum

    • Seit diesem Jahr verwende ich anstelle eines TomToms „Osmand“ auf einem „Kubot King Kong 3“ Mobiltelefon. Das Gerät verträgt 1.5 Meter Eintauchtiefe sowie einen Sturz von 1.5 Metern. Der AKKU liefert 6Ah, was auch für aus gedehnte Touren reicht. Mein „King Kong 3“ läuft ohne SIM-Karte, da ich beim Fahren weder gestörtnoch verfolgt werden will.

      Zur motorradspezifischen Navigation mit „Osmand“ setze ich auf drei Varianten:

      1) Standard Motorrad-Modus um zügig von A nach B zu gelangen.
      2) Ein speziell konfigurierter Motorrad-Modus um über ausgesuchte Landstrassen von A nach B zu gelangen.
      3) Ich exportiere einen Routenvorschlag aus Kurviger. Dabei ist der Weg das primäre Ziel, das Erreichen der Destination B ein Nebeneffekt.

      Die Erfahrungen in diesem Sommer sind überzeugend. Aus dem Stand heraus ist die motorradspezifische Navigation von „Osmand“ in den meisten Fällen weniger überzeugend,als was TomTom pfannenfertig liefert. Nimmt man sich aber die Zeit „Osmand“ ganz spezifisch auf seine Bedürfnisse hin zu optimieren, so befriedigt die Anwendung ein sehr breites Spektrum an Fahrerwünschen.

      „Osmand“ kostet in der Bezahlversion rund €10. Damit erkauft man sich das Recht des zeitlich unbeschränkten, weltweiten Kartenupdates. Die Lösung kann online oder offline benutzt werden. Spezifisch fürs Fahrradfahren setze ich „Brouter“ als Routing-Engine ein, der sich nahtlos in „Osmand“ integrieren lässt.

      Für erste Versuche bietet „Osmand“ eine Kostenfrei Version für Android und iOS, Stephan

      • Thorsten sagt:

        Hallo Stephan,

        erstmal entschuldige bitte die lange Reaktionszeit. Ich bin noch mit den Unfallfolgen beschäftigt.

        Der Hinweis mit Osmand ist absolut richtig. Ich nutze die App ebenfalls und finde sie gut. Auch das Einbinden von GPX-tracks geht gut. Nur habe ich noch keinen Weg gefunden, kurvige Strecken etc. direkt darin zu planen. Und das King Kong 3 schaue ich mir mal an.

        Viele Grüße
        Thorsten

        • Hoi Thorsten

          Eine OsmAnd-Konfiguration für die Belange des Motorrades findest du auf GitHub:

          https://github.com/schmidi2/OsmAnd-Motorbike

          Die Resultate liegen zwischen dem was OsmAnd fürs Automobil vorgibt und dem, was Kurviger als kurvenreiche Strecke vorschlägt.

          Bei Kurviger lässt sich der GPX Export-Ordner konfigurieren. Wenn du den auf den GPX Import-Ordner von OsmAnd zeigen lässt, so ist der Import der von Kurviger berechneten Tracks wirklich einfach.

          Ich verwende das King Kong 3 mit dem grossen AKKU auch auf dem Fahrrad. Dort nutze ich in OsmAnd Brouter als Routenplaner. Ist man nur auf dem Motorrad unterwegs so kann man daran denken sein Mobiltelefon induktiv laden zu lassen. Laden über USB ist ungünstig, weil die USB-Stecker nicht wirklich für diese Art von Erschütterungen ausgelegt sind.

          Noch ist Winter, Stephan

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